Hier werden unregelmässig Beiträge zu den Themen “Gesundheit” und “Anti Aging” (Alterung bremsen) publiziert.

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Audio über Melatonin

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Audio über Melatonin

Moringa Olifeira, die Heilpflanze der Götter

Der Baum mit dem klingenden Namen “Moringa Olifeira

Der Moringa Baum macht seinem in Indien gebräuchlichen Beinamen “Lebensbaum” alle Ehre.

Die seit jahrtausenden verwendete Heilpflanze wird wortwörtlich mit Stumpf und Stiel aufgegessen, das heisst, in der Naturmedizin (u.a. Ayurveda) erfolgreich eingesetzt.

Denn alle Pflanzenteile haben wertvolle Stoffe zu bieten. Seine Blätter sind mit hochwirksamen Heilsubstanzen richtiggehend… ja man könnte sagen, vollgestopft.

Die Eigenheiten des Wunderbaumes

Glücklicherweise wächst dieser Baum unheimlich schnell und beschenkt uns mit seinen vielfältigen Wirkungen. Er wächst rund 30 cm im Monat, da kann kaum ein anderer Baum mithalten, von Bambus mal abgesehen. Er kann innerhalb eines Jahres eine Höhe von bis zu 4 Metern erreichen, im ersten Jahr sogar schon eine Höhe von 8 Metern. Außerordentlich ist auch, dass alle Teile des Baumes für uns Menschen von hohem Wert sind. Die englischen Kolonialherren verwendeten die Wurzeln des Moringa-Baumes als Meerrettichersatz aufgrund des sehr ähnlichen Geruchs und Geschmacks – daher auch der deutsche beziehungsweise englische Name “Meerrettichbaum”. Die Früchte sind ähnlich den Bohnen und werden als Gemüse und in Curries, gegessen. Diese, aber vor allem die Blätter, haben einen hohen Gehalt an Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen.

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Aus den Samen des Moringa-Baumes lässt sich Pflanzenöl pressen, das eine vielseitige Anwendung in der Ernährung, als Schmieröl, als Grundlage zur Herstellung von Salben, Seife und Kosmetika, oder als Biodiesel findet. Was den Baum aber definitiv zu etwas ganz besonderem macht ist die Fähigkeit der zu Pulver zerriebenen Samen verschmutztes Trinkwasser zu reinigen. Das Pulver bindet im Wasser enthaltene Schwebstoffe und Bakterien und sinkt mit ihnen zu Boden – zurück bleibt klares Wasser!

Die Pflanze gilt als das nährstoffreichste Gewächs, das bisher bekannt ist. Zahlreiche wertvolle Nähr- und Vitalstoffe sind besonders in den Blättern oder im Blattpulver in optimal abgestimmter Form zu finden. Hervorzuheben ist hierbei die hohe Anzahl an Aminosäuren, denn 18 von 20 bekannten essentiellen Aminosäuren konnten in den Blättern nachgewiesen werden. Diese können vom menschlichen Organusmus nicht hergestellt werden, sind aber ein wichtiger Bestandteil für Sauerstofftransport, Konzentrationsfähigkeit und viele Gehirnfunktionen.

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Überdies wurde ein extrem hoher Gehalt an Antioxidantien in der Moringapflanze nachgewiesen. Sie sind unverzichtbar für einen leistungsfähigen Organismus, denn sie schützen uns vor den schädlichen freien Radikalen, die häufig die Ursache von Erkrankungen sind. Die so genannten ORAC-Werte („oxygen radical absorbance capacity“), die darüber auskunft geben. in welchem Masse freie Radikale gehemmt werden, sind bei Moringa um eine vilefaches höher als bei anderen Pflanzen. Dies weist besonders hohe antioxidative Eigenschaften der Pflanze aus. Kürzlich wurde übrigens ein neuer Bestanteil entdecht, das Zeatin. Die Blätter der Moringapflanze weisen bis zu 1000 Mal mehr Zeatin auf, als andere Pflanzen. Zeatin ist ist eigentlich ein Wachstumshormon, welches da es in Moringa in so hohem Maße vorkommt, für dessen schnelles Wachsen sorgt. In unserem Körper fungiert das Zeatin allerdings als Botenstoff, der dafür sorgt, dass all die wichtigen Vitalstoffe, die im Moringa enthalten sind, auch vom menschlichen Organismus aufgenommen und verwertet werden können. Ein weiterer Vorteil: Zeatin hemmt den Abbau vom blatteigenen Chlorophyll. Dadurch werden die in den Moringa-Blättern enthaltenen Proteine und Vitalstoffe deutlich langsamer abgebaut, was ein großer Vorteil für die Weiterverarbeitung zu Blattpulver ist, denn dadurch bleiben auch in diesem Nährstoffe lange erhalten.

Eine Auswahl der bedeutendsten Inhaltsstoffe:

– Aminosäuren: Schützen vor freien Radikalen
– Vitamin A: wichtig für ein gutes Sehvermögen
– Vitamin C: Stärkung des Immunsystems (Immunmodulation)
– Kalzium: unentbehrlich für Zähne und Knochen
– Magnesium: Durchblutungsfördernd
– Kalium: Sorgt für einen reibungslosen Stoffwechsel
– Eisen: Wichtig für den Sauerstofftransport in die Zellen
– Zink: Wirkt im Körper entzündungshemmend
– Omega-3-Fettsäuren: Unverzichtbar für die Funktionen des Gehirns
– Zeatin: Wichtiger Botenstoff, der all diese Stoffe dorthin bringt, wo sie wirken sollen

Moringa wird erfolgreich eingesetzte bei:

• Blutarmut (Anämie)
• Maculadegeneration (Alters-Sehschwäche)
• Entzündliche Krankheiten
• Wirkt magenschonend
• Schlafstörungen
• Hebt die Stimmung
• Hilft der Verdauung
• Verbessert das Immunsystem
• Senkt den Blutdruck
• Bietet grosse Mengen an Nährstoffen
• Erhöht die Energie
• Diabetes Typ II
• Krebs
• AIDS
• Unterernährung (alte Leute, Magersucht, Krebs)
• Unterernährung  in Hungergebieten
• Verschmutztem Wasser

Weshalb ist Moringa Oleifera in Europa relativ unbekannt?

In Amerika hat man schon länger die Vorteile von Moringa erkannt und der Baum hat als Nahrungsergänzung in Form von Moringa-Pulver, Moringa-Kapseln, Moringa-Tee und auch als Öl im Gesundheits- und Wellnessbereich schon lange den Status von Vitaminpräparaten eingeholt.

Moringa-Video

NDR-Sendung mit Thema Moringa

Melatonin und seine Wirkung in der Zelle

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Melatonin-Struktur

Was bewirkt Melatonin in unseren Zellen?

Die Fähigkeit, eine Entzündung zu tolerieren, in welcher Form auch immer, ist ein Schlüssel für gesundes Altern.
Eine neue Studie zeigt, dass Melatonin die Fähigkeit hat, wichtige Zellbestandteile wieder herzustellen, um die Auswirkungen von Entzündungen zu senken.
Dies ist also eine klare Anti-Aging-Wirkung auf der Zellebene.

 

Melatoninspiegel

Die natürliche Melatonin-Produktion nimmt bekanntlich mit dem Alter ab und ist ausserdem bei vielen Menschen im Winter niedriger.

Es ist also eine wichtige Nahrungsergänzung und als Teil der natürlichen Anti-Aging-Massnahmen zu sehen.

 

Wirkung in der Zelle und im Immunsystem

Es gibt ein Gangsystem durch die Zelle (Endoplasmatisches Retikulum), das dem Zweck dient, die Proteine und Fette in eine Struktur zu bringen, die unsere Zellen verwenden können.

Während der Alterung ist dieses System nicht mehr so effizient wie wenn Sie jünger waren und damit sind wir empfindlicher auf Stress jeglicher Art.
Das bedeutet, dass besagtes Gangsystem, sobald es überfordert wird, nicht genug strukturelle Komponenten für die Zellen herstellen kann und die Zellen absterben .

Eine neue Studie zeigt nun, dass Melatonin in der Lage ist, viele der altersbedingten Störungen (wie durch Stress in den Immunzellen von älteren Menschen induzierte), zu korrigieren.
Tatsächlich stellt Melatonin, ob die Zellen einer Person noch jung sind oder bereits älter, immer einen hohen Schutz gegen Stress dar. Es repariert also die Zellen und verjüngt das Gewebe.

Viele Studien zeigen, dass die Rolle von Melatonin wichtig ist für eine rhythmische und gesunde Immunantwort.

Das kleine Hormon Melatonin, das unseren Körper durchströmt, ist ein Signalstoff, der die Leistungsfähigkeit verschiedener Körperteile vermindert, dadurch aber die Lebensdauer erhöht.

Das Melatonin friert Zellenorgane und biochemische Reaktionen ein, es ist somit das Hormon des Winterschlafes, das für die Anti-Aging Strategien große Bedeutung bekommt. »Hibernisation« bedeutet das Bestreben, in unnötigen Situationen biologische Kraftwerke zu drosseln, Energie zu sparen und damit die Lebensdauer einzelner Organe zu verlängern

 

Melatonin gegen Depressionen

Melatonin ist ausserdem auch bekannt und wird zur Therapie eingesetzt gegen die Winter-Depression, die bei vielen Menschen schleichend einsetzt, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen
wieder sinken.

Die tägliche Produktion von Melatonin geht nach dem 30. Lebensjahr um etwa 0,5 mg pro Jahrzehnt zurück.
Somit kann eine Dosis von 0,5 – 3,0 mg für viele als Anti-Stress-und Anti-Aging-Ansatz angezeigt sein.

Andere wiederum wünschen höhere Dosen Melatonin zu verwenden, vor allem auch als natürliches Schlafmittel bei Schlafstörungen.

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Stress… Melatonin macht den Kopf frei für Sex

VANCOUVER: Ein Mittel gegen die Folgen von chronischem Stress – wäre das nicht wunderbar? Melatonin ist offenbar ein heißer Kandidat dafür, denn das Hormon, das unser Gehirn während des Schlafens bildet und unsere innere Uhr regelt, könnte auch das Sexleben vieler gestresster Menschen verbessern. Eine kanadische Forschergruppe hatte männliche Ratten chronisch mildem Stress ausgesetzt, was zu einer drastischen Verschlechterung des Sexualverhaltens führte. Verabreichte man den Tieren jedoch regelmäßig Melatonin, wirkte sich der Stress nur deutlich schwächer auf ihren Sex-Trieb aus. Es lohnt sich demnach, weiter an Melatonin zu forschen, schätzt Medical Tribune, denn neben den positiven Wirkungen auf den Schlaf, das Immunsystem und bei Jetlag, könnte auch die Sexualität von dieser Substanz profitieren.

Melatonin gegen Benzodiazepin-Abhängigkeit

Bei einer 43jährigen Frau, die seit 11 Jahren unter erheblichen Schlafproblemen litt und seit langer Zeit mit Benzodiazepinen behandelt worden war, scheiterten alle Versuche an Entzugserscheinungen und einer Rebound-Insomnie. Melatonin hat der Patientin dann geholfen.

Die orale Gabe von lediglich 1 mg Melatonin als Retardpräparat ermöglichte der Patientin, die Benzodiazepine innerhalb von zwei Tagen abzusetzen. Die Schlafqualität verbesserte sich, relevante Nebenwirkungen traten nicht auf. Vor der Melatoninbehandlung hatte eine Urinanalyse niedrige Melatoninkonzentrationen und ein Fehlen des typischen zirkadianen Sekretionsmusters gezeigt.
Dagan, Y. al.: Rapid reversal of tolerance to benzodiazepine hypnotics by treatment with oral melatonin: a case report.

Melatonin schützt vor Brustkrebs
Oslo: Bei Melatonin wurde eine protektive Wirkung gegen Brustkrebs festgestellt. Norwegische Forscher untermauerten jetzt diesen lange vermuteten Zusammenhang. Sie untersuchten 15 412 Norwegerinnen, die alle unter einer visuellen Beeinträchtigung litten, 400 Frauen waren ganz erblindet. Es zeigte sich, dass blinde Frauen ein um 39% kleineres Risiko hatten, ein Mamma-Karzinom zu entwickeln. Frauen, bei denen der Verlust des Augenlichtes früh im Leben eingetreten war, hatten sogar ein um 49% geringeres Brustkrebs-Risiko als sehende Frauen. Dieser Schutz war jedoch nur bei völliger Blindheit fest zu stellen. Denn die Frauen, die kein Licht mehr wahrnehmen, hatten stetige und hohe Melatonin-Produktion während der Nacht, unabhängig von den Lichtverhältnissen um sie herum. Bei Frauen aber, die sehen, wird die Melatonin-Produktion durch künstliches Licht reduziert, erklären die Forscher. Melatonin beeinflusst demnach die Ausschüttung von Östrogenen, was in engem Zusammenhang mit der Entwicklung von Brustkrebs steht.

Wieder bestätigt: Nachtarbeit mit Brustkrebs assoziiert

LONDON: Frauen, die drei Jahre lang regelmäßig Nachtarbeit leisten, haben ein um 40% erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken als tagsüber arbeitende Frauen. Bei mehr als drei Jahren im Nachtdienst, steigt das Risiko sogar auf 60%. Die US-amerikanischen Forscher, die die Arbeitsgewohnheiten von 763 Frauen mit Brustkrebs und 741 Frauen, bei denen diese Erkrankung nicht bekannt war, untersuchten, vertreten die Meinung, dass durch Nachtarbeit die Melatoninbildung gestört wird. Das Hormon wird fast nur in der Dunkelheit gebildet und reguliert den Biorhythmus des Körpers. Wird unsere innere Uhr gestört, führt das offenbar zu höheren Spiegeln von Östrogenen, also weiblichen Sexualhormonen. Diese können langfristig zur Entartung des Brustgewebes führen. Schon früher hatten dänische Forscher Studienergebnisse veröffentlicht, nach denen das Brustkrebsrisiko durch Nachtarbeit um 50% erhöht wird.

Brustkrebs durch Nachtarbeit

KOPENHAGEN: Frauen, die nachts arbeiten, haben ein um 40 bis 50% erhöhtes Risiko für Brustkrebs als andere Frauen. Dies ist das Resultat einer Studie des dänischen Krebsforschungsinstitutes “Kræftens Bekæmpelse”. Ausgewertet wurden Daten von 7 035 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Zum Zeitpunkt der Erkrankung waren sie 30 bis 54 Jahre alt. Schuld ist vermutlich eine verringerte Produktion des Hormons Melatonin bei Frauen, die Nachtarbeit leisten, vermuten die Forscher. Melatonin wird fast ausschließlich in der Nacht gebildet und Licht stört die Produktion. Das Hormon, das im Gehirn gebildet wird, reguliert unter anderem den Schlaf-Wach-Rhythmus, stärkt die Immunabwehr und hemmt das Wachstum von allfälligen Brustkrebszellen.

Danish Cancer Society, Pressemitteilung und Berlingske Tidende.

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