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Anti-Aging / Gegen das Altern

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Alter

Anti-Aging – Jeder will es werden, aber keiner will es sein: alt. Dabei werden wir alle im doppelten Sinne immer älter: Lag die durchschnittliche Lebenserwartung vor gut hundert Jahren noch bei Mitte dreißig, so erreichen Männer in Deutschland statistisch gesehen heute 74,4 Jahre, Frauen sogar 80,6. Und jedes Jahr gewinnen wir etwa zwei zusätzliche Monate. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Hundertjährigen mehr als verdreifacht. Manche Wissenschaftler glauben, dass noch in diesem Jahrhundert die Lebenserwartung auf 130 oder sogar 150 Jahre anwachsen könnte und dass fast jeder Enkel heutiger Kinder noch seinen hundertsten Geburtstag feiern wird. Damit ein solches Alter aber auch noch ein Grund zum Feiern ist, wird es zunehmend wichtiger, langsamer und gesünder zu altern.

Altern und Anti-Aging

Mors certa, hora incerta – der Tod ist gewiss, seine Stunde ungewiss -, sagt eine Inschrift an manchen alten Uhren. So mahnten unsere Vorfahren, dass jedes Leben von seiner Geburt an auf sein Ende zugeht wie der von den Uhren gemessene Tag. Aber warum ist das überhaupt so, warum altern wir, und vor allem: Warum ist mancher 90-jährige noch gesünder und scheinbar jünger als andere mit nur 60 Jahren? Alterungsforschung (Gerontologie) versucht diese Fragen zu beantworten, um so auch das Altern zu verzögern. Anti-Aging (etwa: Gegen-Alterung) lautet das Schlagwort, unter dem diese in unserer alternden Gesellschaft immer wichtigeren Bemühungen zusammengefasst werden.

Unter den etwa 100 Trillionen Zellen, aus denen unser Körper besteht, finden in jedem Augenblick Wechsel statt. Fortwährend sterben Millionen von ihnen und werden durch neugebildete ersetzt. Aber diese Fähigkeit zur Neubildung ist nicht unerschöpflich, die Möglichkeiten des Organismus zu seiner ständig notwendigen Reparatur sind begrenzt. So kommt es bereits in jungen Jahren zu einer Einschränkung der Zell-, Gewebe-, und Organfunktionen, und auch das Entgiftungssystem des Körpers verliert an Leistungsfähigkeit – wir altern. Warum dies so ist, ist Gegenstand einer kaum zu übersehenden Zahl von Theorien. Die wichtigsten sind die Fehlertheorie und die Programmtheorie. Nach der Fehlertheorie ist Alterung das Ergebnis von Verschleiß der Zellen und ihrer Erbsubstanz. Schädigende äußere Einflüsse, z. B. UV-Strahlung und Schadstoffe wie Zigarettenrauch, sollen die Zellen in ihrer Fähigkeit zur Teilung und damit Regeneration behindern. Demgegenüber nimmt die Programmtheorie an, dass die in Zellen ablaufenden Alterungsprozesse von vornherein genetisch festgelegt sind. Wahrscheinlich spielen beide Faktoren beim Altern zusammen.
Dafür spricht vor allem, dass einige für Alterungsprozesse verantwortliche Gene bereits bekannt sind, zugleich aber auch der “Verschleiß” eines Menschen eine sicht- und beeinflussbare Rolle spielt. Die Anti-Aging-Forschung unterscheidet daher auch zwischen dem kalendarischen und dem biologischen Alter. Das kalendarische Alter bezeichnet die unaufhaltsam vorranschreitende Zahl der Lebensjahre. Das biologische Alter dagegen wird am Zustand des Organismus festgemacht. Es lässt sich durch computergestützte Tests ermitteln. Dazu werden eine Reihe von Messungen vorgenommen, etwa von Hör-, Seh- und Tastvermögen, die Fähigkeit des Gedächtnisses und die Schnelligkeit von Reaktionen werden getestet und die Kapazität der Lunge sowie das Mengenverhältnis Fett-Muskeln bewertet. Die Anzahl der Faktoren bei diesen als Age-Scan (Altersmessungen) oder Vitalitäts-Check bezeichneten Einzelprüfungen hängt vom jeweiligen Anbieter ab und kann 60 Versuche und Messungen umfassen. Das so errechnete biologische Alter kann über 20 Jahre von dem kalendarischen abweichen – nach oben oder nach unten. Zugleich wird ermittelt, durch welche Maßnahmen sich die biologische Uhr ein Stück zurückdrehen oder verlangsamen lässt. Bis zu zehn Jahre soll man sich so durch Änderungen des Lebensstils verjüngen können. Die vier wichtigsten Strategien hierfür sind Bewegung, Ernährung, geistig-mentale Maßnahmen und – nicht unumstritten – Hormontherapien.
Durch Hormone treten verschiedene Organe miteinander in Verbindung, sie sind eine Art Steuerungssubstanz. Die Produktion von Hormonen ist unter anderem vom Alter abhängig. Bekanntestes Beispiel sind die Wechseljahre der Frau, aber auch in anderen Altersstufen und bei Männern verändert sich im Laufe der Zeit der Hormonspiegel und beeinflusst so dann auch wieder Alterungsprozesse. Im Rahmen einer Hormontherapie können verschiedene dieser Botenstoffe verabreicht werden und sollen so Alterungserscheinungen entgegen wirken. Vor allem im Heimatland des schrankenlosen Jugendkultes, den USA, erfreuen sich diese Therapien steigender Beliebtheit. Besonnene Mediziner warnen, dass es bislang kaum Erfahrungen mit den Langzeitwirkungen gibt und die Risiken dieser Therapien daher unkalkulierbar sind.

Körper und Geist beweglich halten

Ob man mit 50 aussieht wie Iris Berben oder aber wie ein Greis, hängt maßgeblich mit vom Lebensstil ab. Und natürlich beeinflusst der nicht nur das Aussehen, sondern auch das biologische Alter insgesamt. Die wichtigsten Faktoren sind Schadstoffbelastung (einschließlich Rauchen!), Ernährungsweise, Bewegung und auch die emotional-soziale Situation, also beispielsweise Stress. Körperliche Fitness gehört zu den wichtigsten Grundlagen einer gesunden Lebensführung. Bewegung stärkt Herz, Kreislauf und die Abwehrkräfte, stabilisiert Knochen, Gelenke und Muskeln. Je nach persönlicher Konstitution gibt es täglich viele Möglichkeiten: ein Waldlauf oder ein Spaziergang, Entdeckungstouren mit dem Fahrrad, Anschluss an eine Sport- oder Wandergruppe oder Bewegung mit dem eigenen Haustier. Ungeübte sollten ihr Training langsam aufbauen und Überlastungen wie Herzrasen und Atemnot unbedingt vermeiden. Der Puls sollte nie über 220 Schläge pro Minute minus Lebensalter steigen (bei einem 50-jährigen also 220 – 50 = 170 Schläge pro Minute). Wichtig ist, dass die Übungen regelmäßig durchgeführt werden. Sie sollten fester Bestandteil des Alltags sein und mindestens vier mal wöchentlich für zwanzig Minuten ausgeübt werden. Sportliche Übungen nützen auch dem Gehirn, weil es durch sie besser mit Nährstoffen versorgt wird. Aber auch geistige Aktivität hilft, damit der Kopf fit bleibt. Sinne und Denkvermögen können trainiert werden. Hobbys oder Weiterbildungen, je nach persönlichem Interesse, können einen Beitrag zur Erhaltung der geistigen Beweglichkeit leisten. Intensive Zeitungslektüre oder Beschäftigung mit Denksport, Schach und ähnlichen Spielen oder das Interesse für Literatur und Kunst können das Denkvermögen fordern und fördern. Gefühle sind nicht weniger wichtig als Verstand. Auch der persönliche Seelenfrieden ist eine entscheidende Grundlage für Gesundheit im Alter. Dazu gehört vor allem, nicht zu vereinsamen, die Verbindung zu Mitmenschen nicht zu verlieren. Vieles bietet sich dafür an, soziale Kontakte zu knüpfen: Anschluss an einen Seniorenclub, Mitwirkung in Interessengruppen, Kurse an Volkshochschulen, Gedankenaustausch im Internet oder das Pflegen von familiären und freundschaftlichen Beziehungen. Der Umgang mit anderen bewahrt nicht nur vor trübsinniger Einsamkeit, sondern kann auch Anregungen für neue Interessen geben.

Neue Methoden der Diagnostik

Ein Schrecken des Alters ist die Bedrohung durch Demenzerkrankungen wie die Alzheimersche Krankheit. Sie ist gekennzeichnet durch Veränderungen von Zellen des Gehirns. Forschern des Berliner Klinikums Buch ist die Entwicklung einer bahnbrechend neuen Methode der Alzheimer-Diagnostik gelungen. Erstmals ist es jetzt möglich, mit Hilfe von Blutanalysen die Veränderung der Gehirnzellen sichtbar zu machen. So lässt sich Alzheimer bereits früher und zuverlässiger feststellen und von anderen Demenzerkrankungen unterscheiden. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dass sich so künftig auch ganz neue Möglichkeiten der Behandlung eröffnen werden.

Neue Methoden in Diagnose und Behandlung erhofft man sich auch vom Eindringen in den Mikrokosmos des Menschen. Die Abläufe im kleinsten Bereich nennt man Mikrozirkulation. Neueste hochkomplizierte High-Tech-Verfahren zielen darauf, immer präziser die Durchblutung der kleinsten Blutgefäße, Fließeigenschaften und Austauschprozesse sichtbar zu machen. So soll auch ein zügiger und genauer Nachweis von Medikamentenwirkungen ermöglicht werden. Von diesem Eindringen in eine bisher unsichtbare Welt erwartet man sich in Zukunft neue Dimensionen medizinischer Möglichkeiten.

Ayurveda

Ayurveda – übersetzt “die Wissenschaft vom langen Leben” – ist die traditionelle Heilkunde Indiens. Sie gilt als das älteste überlieferte Medizinsystem der Welt. Die altindische Gesundheitslehre hat sowohl die traditionelle chinesische Medizin wie auch die antike griechische (und damit mittelbar auch die des europäischen Mittelalters und der Renaissance) beeinflusst. In Indien suchen auch heute noch etwa drei Viertel der Bevölkerung bei Krankheit einen Ayurveda-Arzt auf, der dort seinen Beruf erst nach einem mehrjährigen Universitätsstudium ausüben darf. Die medizinischen Vorstellungen des Ayurveda sind eng verzahnt mit einem spirituell-philosophischen Hintergrund. Im Zentrum dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise steht das Bestreben, die Gesundheit zu fördern und Krankheiten zu vermeiden. Gesundheit ist in dieser Sichtweise Harmonie mit sich selbst und der Umwelt. Als Vorraussetzung hierfür wird eine Balance dreier elementarer Lebensenergien (Doshas) angesehen. Sie heißen Vata (was die Dinge bewegt), Pitta (was die Dinge verdaut) und Kapha (was die Dinge zusammenhält). Das Gleichgewicht dieser Lebenssäfte wird als bei jedem Menschen unterschiedlich angesehen und soll unter anderem durch Lebensweise, Ernährung, Klima und Gefühle beeinflusst werden können.

Den Doshas werden verschiedene Eigenschaften zugeschrieben. Überschuss oder Mangel eines Doshas durch eine ungünstige Lebensweise führen zu Krankheiten. Es wird angestrebt, Krankheiten durch eine Wiederherstellung des gestörten Gleichgewichts zu beheben oder auch von vornherein zu verhindern. Dazu soll der Körper auch von giftigen Schlacken befreit werden. Die Mittel, diese Ziele anzustreben, sind vielfältig. Sie können Maßnahmen wie Fastenkuren, Bäder, Massagen, Kräuterkuren, Einläufe und Abführungen oder Güsse mit warmem Öl umfassen, aber auch Meditation und Atemübungen. Wegen der starken Betonung der Vorbeugung kommt auch der Ernährung eine besondere Bedeutung zu, sie wird der jeweiligen Zusammensetzung der Doshas angepasst.
In Europa wird Ayurveda zur Behandlung psychosomatischer Störungen und zur Linderung von Beschwerden durch chronische Erkrankungen eingesetzt. Auch Leiden wie Migräne, Schlafstörungen und Bluthochdruck werden mit der indischen Heilkunst behandelt. Bei der Stellung einer Diagnose und der Behandlung schwerer Krankheiten ist der alleinige Einsatz von Ayurveda jedoch nicht zu empfehlen. Durch die starke Betonung der Erhaltung der Gesundheit und die sanften eingesetzten Methoden verspricht Ayurveda einen Beitrag für ein längeres, gesünderes Leben. Die Kosten dafür sind aber selbst zu tragen, und die Seriosität der verschiedenen Anbieter in Deutschland sollte vor Abschluss eines Vertrages durch eingehende Erkundigungen und Vergleiche geprüft werden.

Neue Impulse

100 Jahre alt mit gutem Cholesterin

Eine amerikanische Studie mit Hundertjährigen ergab: Männer benötigen nicht nur viel gutes Cholesterin um alt zu werden, sondern sie sind vor allem auf niedrige Werte von LDL, also des schlechten Cholesterins, angewiesen. Bei Frauen dagegen reicht ein hoher Wert von HDL, dem “guten” Cholesterin aus. Die Höhe des “schlechten” Cholesterins ist bei ihnen nicht ausschlaggebend.
(Quelle: “Journal of the american Geriatrics Society”, 2001;49)

Altern durch Abgase
Ständiges Joggen auf der Straße lässt die Haut vorzeitig und schnell altern. Die Umweltgifte beschleunigen den Abbauprozess der Haut. Forscher aus den USA stellten fest: bestimmte Moleküle dringen tief in die Haut ein und beschädigen dabei lebende Zellen. Die Alternative: durch Wald und Wiesen laufen.
(Quelle: “Wellfit extra”)

Ruhige Lebensweise hemmt Stresshormone
In einer Studie untersuchten Forscher wie wichtig seelische Vorgänge für Gesundheit und Wohlbefinden sind. Unausgeglichenheit führt zur Ausschüttung von Stresshormonen. Werden sie abgebaut, kommt es zur Entstehung freier Radikale, die zellschädigend sind. Mediziner empfehlen zur Beruhigung Entspannungstechniken, die damit auch die Zellen schützen können.
(Quelle: Ärztezeitung)

Frühsport

Frühsport ist eine gute Möglichkeit, mit Schwung in den neuen Tag zu starten und zugleich etwas für seine Fitness zu tun. Wichtig: Übungen sollten lieber kurz und regelmäßig betrieben werden als ausgedehnter und dafür nur gelegentlich. Also lieber jeden Tag 10-15 Minuten trainieren, als zwei Mal die Woche eine halbe Stunde. Am besten sollte Frühsport zum normalen Tagesablauf gehören wie das Zähneputzen.

Am Anfang ist ein wenig Geduld nötig: Die wohltuenden Effekte treten erst nach einiger Zeit auf. Und man sollte sich auch nicht zu verbissen zum Training zwingen: Bei Schmerzen sofort die Übung beenden – ein leichtes Muskelziehen darf aber schon sein. Im Liegen auszuführende Übungen sollte man auf einer Matte auf dem Fußboden durchführen, nicht im Bett, das eine zu weiche Unterlage ist. Hier einige Anregungen:
1.) Bauchmuskelübung in Rückenlage: Beine aufstellen, Füße hochziehen, Fersen in den Boden drücken (wichtig, damit die Pomuskulatur mit angespannt wird). Oberkörper leicht anheben und beide Arme links neben die Beine bringen. 10 x links, 10 x rechts, Pause, das ganze 2 x wiederholen. Für Fortgeschrittene: Arme dabei hinter dem Kopf verschränken, wobei die Ellenbogen nach außen zeigen müssen
2.) leichte Beinmuskelübung in Rückenlage: Beine aufstellen, Füße hochziehen. Rechte und linke Ferse abwechselnd in die Unterlage drücken. Etwa dreißig mal wiederholen, dann eine Pause machen. Insgesamt drei solche Durchgänge ausführen.
3.) anspruchsvollere Beinmuskelübung im Stand: In leichter Grätschstellung hinstellen und die Beine leicht anbeugen. Langsam auf die Zehenspitzen stellen und wieder langsam zurück. 10-15 mal wiederholen, dann pausieren und das Ganze drei mal wiederholen. Wer etwas unsicher auf den Beinen ist, kann sich bei der Übung auch festhalten, die Muskeln arbeiten dann aber weniger.
4.) Oberkörperübung im Sitzen: Aufrecht hinsetzen mit den Armen in U-Haltung (Arme zur Seite und im Ellenbogen 90° gebeugt nach oben). Wasserflaschen in die Hände nehmen (je nach Kraft leere oder volle). Dann die Arme nach oben strecken und wieder zurück in die U-Haltung. Dies 15 mal wiederholen, dann pausieren. Drei solcher Zyklen absolvieren.
Quelle: http://www.mdr.de

Alter

Altern ist keine Krankheit, sondern ein ganz natürlicher biologischer Vorgang, Biomorphose genannt, der bereits ab 30 einsetzt und nur gebremst aber nicht beendet werden kann. Die wohl wichtigste physiologische Veränderung ist die allmähliche Verkleinerung der Organe, die mit der Reduzierung des Wassergehalts im Körper zusammenhängt. Das hat zur Folge, daß sich wichtige wasserlösliche Mineralstoffe wie Kalium oder Magnesium verringern.
Vor allem durch eine zunehmende Verengung der Kranzgefäße bedingt, vermindert sich die Pumpkraft des Herzens erheblich, so daß die Leistung der Organe, die auf eine gute Durchblutung angewiesen sind, beeinträchtigt wird. Betroffen sind vor allem die Nieren und die Leber, die ihrer Abbau- und Ausscheidungsfunktion nicht mehr optimal nachkommen. Ein Teil der Giftstoffe und der Stoffwechselschlacken bleiben im Organismus.

Will man diesem Alterungsprozeß entgegensteuern bzw. bremsen, muß man diese physiologischen Veränderungen berücksichtigen und seine Lebensweise, vor allem im Bereich der Ernährung, dementsprechend anpassen.

Ein Zweig der Altersforschung vertritt die Theorie, daß der Körper im Laufe der Jahre verfällt, weil er permanent schädliche und zerstörerische Substanzen produziert, die man als “freie Radikale” bezeichnet.

Diese Radikalen entstehen beim Stoffwechsel und sind auf chemische Art äußerst agressiv, indem sie die Zellbestandteile und den Zellkern angreifen und schwer beschädigen.

Inzwischen macht man sie bereits für zahlreiche Alterskrankheiten verantwortlich.

Naturgemäß sind die Zellschädigungen durch freie Radikale dort am gefährlichsten, wo sich Zellen nicht mehr erneuern, also in Muskeln und im Gehirn, aber auch in den Augenlinsen. Dies würde auch erklären, daß mit zunehmendem Alter der menschliche Körper schwächer wird, daß Senilität sich einstellt, daß die Sehstärke nachläßt und daß ältere Menschen weitaus eher Augenkrankheiten bekommen.

Zahlreiche Mediziner gehen in der Krebsforschung bereits davon aus, daß Krebs nichts anderes darstellt, als Schädigungen an der Erbmasse, die ständig zunehmen und in fortgeschrittenem Alter immer schlechter wieder repariert werden können.

Dies trifft natürlich auch auf das menschliche Gehirn zu und könnte einer der Gründe für die Alzheimersche Krankheit sein.

Weil immer mehr Menschen immer älter werden, wird eine Erkrankung immer häufiger. Sie ist eine Folge von Durchblutungsstörungen des Gehirns. Ihre häufigsten Symptome sind Vergeßlichkeit, Merk-schwäche Konzentrationsstörungen; auch Schwindel und Ohrgeräusche (Tinnitus), Antriebsarmut und Verstimmung können auftreten. Sie werden zusammengefaßt unter einem Begriff, der für viele Betroffene erschreckend klingen mag: hirnorganisches Psychosyndrom.

Mögliche Therapieformen:

Gegen diese Hirnleistungsstörungen ist Hilfe möglich. Bei der Behandlung stehen körperliche Bewegung und geistige Übungen im Vordergrund, um Fähigkeiten zu erhalten und zu trainieren. Als Arzneimittel werden vor allem Präparate mit Wirkstoffen aus dem Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba) angewendet. Seine Wirkung gegen Hirnleistungsstörungen ist mehrfach gut. Es erweitert Blutgefäße im Gehirn und verbessert dadurch die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Es fängt sogenannte freie Radikale ab und bewahrt dadurch die empfindlichen Nervenzellen im Gehirn vor Schäden durch diese aggressiven chemischen Substanzen.

Es hemmt den Plättchenaktivierenden Faktor im Blut und verhindert dadurch das Entstehen von kleinen Blutgerinnseln, welche die Durchblutung des Gehirns verschlechtern würden. Der Nutzen hiervon: Ginkgorell fördert die Durchblutung des Gehirns, bessert die Beschwerden des hirnorganischen Psychosyndroms und darüber das Befinden des davon betroffenen Menschen.

Zur Unterstützung kann zusätzlich Vitamin E angewendet werden. Es vermindert nämlich nicht nur das Risiko einer Arteriosklerose von vornherein, es kann sogar dadurch bedingte Verengungen in den Blutgefäßen, die das Gehirn versorgen, teilweise rückgängig machen. Als Dosis werden bis zu 4oo Internationale Einheiten (IE) empfohlen.

Weitere Möglichkeiten:

Der regelmäßige Verzehr von Knoblauch hat bereits in frühen Jahren vorzeitigen Alterserscheinungen entgegenwirkt und den Alterungsprozeß verlangsamen kann. Mit einer breiten Zufuhr an allen essentiellen Vitaminen und vor allem Mineralien und Aminosäuren gleicht Knoblauch Mängel aus, aktiviert dadurch biochemische Vorgänge im Organismus und unterstützt die verschiedenen organischen und Schutzfunktionen: Besonders hervorzuheben sind die verdauungsfördernde und herzstärkende Rolle von Knoblauch. Außerdem wirkt er regulierend auf den Stoffwechsel und entgiftend. Einen noch größeren Beitrag leistet er zweifellos im Bereich des Zellenschutzes, indem einige seiner Inhaltsstoffe, darunter Selen, die freien Radikale bekämpft – vor allem wenn es sich um solche Zellen handelt, wie beispielsweise die Gehirnzellen, die sich nicht reproduzieren können.
Das Spurenelement Selen stützt außerdem das Herz- sowie das Hautgewebe.

Auf diese Weise kann die tägliche Einnahmeempfehlung von 4 g Knoblauch den Degenerationsprozeß bremsen.

Bei Müdigkeit und Erschöpfung: Knoblauch-Honig, 1 Eßlöffel täglich;

Ganzkörperwaschungen mit Knoblauch-Essig zur Ausleitung der Giftstoffe über die Haut und zur Förderung der Durchblutung; mit dem getränkten Waschlappen immer in Richtung Herz streichen;

Kochsalz durch Knoblauch-Essig ersetzen. Ein Schuß Knoblauch-Essig in Suppen, Eintöpfe oder Gemüse verleiht dem Gericht eine besondere geschmackliche Note.

Knoblauch verstärkt bei der Speisenzubereitung verwenden, auch als Beilage.

Rund um das Mittelmeer wird der Aloe Vera seit Jahrhunderten als Pflanze genannt, deren Mark ein gesundes langes Leben gewähren soll.

In Asien spricht man dem Silberhäutchen des Reiskorns ähnliche altersverlängernde Wirkungen zu.

Die körpereigenen Botenstoffe Melatonin und DHEA werden in der Wissenschaft seit einiger Zeit ebenfalls als wichtige “Anti-Aging-Mittel” bezeichnet.
Das superaktive Antioxydanz OPC ist neuerdings sehr populär und wird in den Medien hoch gelobt.

Quelle: deam.de

 

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